Lachender Rottweiler und Rottweiler-Welpe auf einer Wiese
Rottweiler denkt nach

Der Rottweiler oder auch “Mächtiger Begleiter”

Was zeichnet den Rottweiler aus?

Auch der Rottweiler hatte vor vielen Jahren einmal eine Funktion für den Menschen, die nicht nur auf die reine Anwesenheit einer skurrilen Optik und eines manchmal grobschlächtig anmutenden Charakters ausgerichtet war.

Ein paar kluge Menschen aus der Gegend der hübschen Stadt Rottweil brachten den größten Teil ihres Lohnes mit dem Vertrieb von Mettigeln, Salami und Sonntagsbraten ein. Diese wollten irgendwann nicht mehr selbst die noch lebenden Bestandteile ihrer Produkte durch die Gegend scheuchen. In mehreren Versuchen stellten diese Rottweiler Händler fest, dass sich bestimmte Hundemixe vortrefflich für eben diesen Job eigneten. Findig (und faul) wie Menschen nun mal so sind, wurden schnell die besten Hunde für den Job herangeschafft und verpaart.

Wie ist die Rasse des Rottweiler entstanden?

Bereits damals wollte man nicht so in die Ferne schweifen, also entstand die Rasse des Rottweilers aus dem, was an den alten römischen Heerstraßen noch so an Hunden rumlag. Zusätzlich fand man noch einige bodenständig-treudoofe, aber hervorragend arbeitende Hirtenhunden in der der Region und schmiss diese dann mit den römischen Hunden in eine Zucht.

Die Mettigel-Vertriebe, Salamisten und sonstige dem Fleischkonsum fröhnende Kantineninhaber züchteten sich den idealen Mitarbeiter für die Produktion: Einen Hund, der eine besondere Lebenstüchtigkeit, sehr gute Treibeigenschaften, eine große Ausdauer und eine gute Portion Intelligenz aufwies. Da fast alle Züchter dieses Schlages Hund auffällig oft dubiose Viehhändler und Mettwürstchenvertreter aus der Region der im Mittelalter mit dem Status „Reichsstadt“ versehenen Häusergemeinschaft Rottweil stammten, kamen die hier gezüchteten Hunde an ihren exotisch anmutenden Namen „Rottweiler“.

Wofür wurden Rottweiler früher genutzt?

Die menschlichen Rottweiler fanden ihre hündischen Rottweiler ziemlich cool und maßen diesen sogar einen recht hohen Stellenwert bei. Dieser Wert bemaß sich allerdings nicht an ihrem Aussehen oder einer damals noch nicht vorhandenen Zuchttauglichkeitsprüfung oder einer cool ausgedruckten Ahnengalerie. Nein, die Rottweiler mochten ihre Rottweiler, weil die Viecher ihre Leberwurst-Bausätze, Rohmettigel, Salamigrundstoffe, hochbeinige Naturwollknäuel und Rinderbratenpuzzle super schützten und durch die Gegen treib-navigierten. Denn die Rottweiler hatten sich – blöd wie Menschen sein können – in einer Gegend niedergelassen, wo auch einiges an räuberischen Mensch- und Tierexemplaren hausierte.

Da, wo diese nicht hausierten, geisterten Wölfe herum, die nur zu gerne gut abgelaufene Kühen und Schafe fürs Abendbrot auf den Grill kloppten. Natürlich mit Gemüse. Bio. Damit diese Umstände nicht des Metzgers Herden beim Trieb dezimierten (wer hat je nen Wolf beim Bezahlen eines halben Rindes gesehen? Richtig, niemand!), wurden die Rottweiler äußerst beliebt und begehrt.

So galt es bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts für jeden Metzger aus der Gegend Rottweil, der was auf sich hielt, mindestens mehrere Rottweiler zu halten. Aber natürlich nur die guten, die auch wirklich einen hohen Gebrauchswert hatten.

Für wen sind Rottweiler geeignet?

Die aufmerksame Lektüre des ersten Teiles vermag zu dem Trugschluss führen, dass ausschließlich Metzger, Züchter von Sonntagsbraten oder Burgerbratereien mit angeschlossenem Puzzlebetrieb der Haltung eines Rottweilers frönen sollten.

Irgendwann entdeckten die Kühe jedoch das Busfahren und somit wurden Rottweiler fast arbeitslos. Glücklicherweise ließen einige findige Züchter aus den lebens- und gebrauchserprobten Rottweilern eine erste Zucht-Umschulungsmaßnahme zukommen. Sie zauberten exzellente Ordnungshüter aus dem genetischen Bausatz der elfengleichen, intelligenten Klumpen.

Polizei und Bundeswehr setzten lange Zeit die nervenfesten und meinungsstarken Hunde aus Baden-Württemberg im Dienst ein. Kein Wunder – Rottweiler werden laut FCI in der Gruppe 2 „Pinscher, Schnauzer – Molossoide“ geführt und haben somit auch die für den Ordnungshüter-Job wirklich nützliche Charaktereigenschaft des Klugscheißers und Besserwissers in ihren Genen.

Das Besondere an Rottweilern

Ihre Aufgaben meistern sie wahrlich immer sehr gewissenhaft, jedoch auch in dem für Rottweiler leider sehr typischen „Tempo“. Schnelligkeit wurde bei Rottweilern bisweilen nicht häufig beschrieben. Was ein Rottweiler in Ruhe erledigen kann, erledigt er auch in Ruhe. Rottis bringen nämlich leider neben ihrer Gewissenhaftigkeit auch noch eine gute Portion Ignoranz mit. So ignoriert ein typischer Rottweiler gerne die tatsächliche Höhe des eigenen Gewichtes – vor allem wenn es um das Besetzen vom Schoß seines Lieblingsmenschen geht. Gleichzeitig können sich die schwarzen „Ich-bin-zwei-Öltanks“ Hunde auch exorbitant gut mit dem gesamten Körper freuen. Leider auch sehr oft zum Nachteil von Mobiliar, Geschirr oder herumstehenden Knochen.

Der passende Mensch für den Rottweiler

So kommen zur Haltung von Rottweilern Menschen in Frage, die absolut tragfähig und stabil sind. Entweder sind die idealen Halter recht gut bemuskelt oder sie wissen durch eine gewisse Körperfülle dem Otto-Normal-Rottweiler zumindest gewichtstechnisch etwas entgegen zu setzen. Sollte ein Rottweiler auf die bereits genannte Idee kommen, sich auf den Schoß seines Halters setzen zu wollen, sind eher zart gebaute oder schwächliche Menschen recht schnell an der Grenze ihrer eigenen Leistungsfähigkeit angelangt. Rottweiler, die liebevoll auch als „Rottis“ im Volksmund bekannt sind, gelten grundsätzlich als recht friedlich und freundlich.

Auch hier kann man durchaus die Zugehörigkeit zu den Molossern erkennen, die sich allesamt durch eine manchmal schon fast dümmlich anmutende Grundhaltung und klotzige Erscheinung auszeichnen. Jedoch werden Rottweiler lieber als urwüchsig tituliert, da sich diese Bezeichnung für einen schwarz-lohfarbenen 40-kilo Klumpen mit Fell einfach besser macht. Heutzutage wird in der Zucht leider eine Kopfform bevorzugt, die an einen Medizinball aus dem frühen Sportunterricht erinnert. Also die Zeiten, wo man noch geschlagen wurde, als man am Reck alle Aufgaben versemmelt hat.

Der Rotti ein fauler Haufen?

Auch wenn der Kosename „Rotti“ eher an irgendetwas vor sich hin rottendes erinnert, sind die wahren Rottis absolut keine faulen Haufen. Zumindest nicht, wenn sie keinen Bock drauf haben. Sollten sie faul sein wollen, findet man Rottis aber eher auf der Couch oder im Bett als dass man diese dann kantig und schwer anmutenden Hunde auf einem Boden sehen würde.

Steht man auf urwüchsige, klumpige Hunde mit einem Medizinballkopf, sollte man sich ein wenig näher mit dem Verhalten des Rottweilers auseinander setzen. Es gilt herauszufinden, ob diese Rasse was für deinen Normalo-Alltag taugt.

Wie wir gelernt haben, wurden Rottweiler dafür gezüchtet, noch lebende Frikadellen zu treiben und zu bewachen. Er bringt also von Haus aus eine hohe Aufmerksamkeit für Außenreize und seine Umwelt mit, ist von sich so überzeugt wie Luigi in der Italo-Disco und nervenfest wie Chuck Norris beim Ballett.

Wichtig, wenn du dich für einen Rottweiler entscheidest

Rottweiler sind also Gebrauchshunde, die extrem viele Jahre auf ihren Gebrauch hin selektiert wurden und erst seit – so gesehen – wenigen Hunde-Generationen eine Umschulung als „Krasse Optik Hund“ durchgemacht haben. Leider Gottes muss man als Rottweiler-Halter aber trotzdem einen sehr großen Hang zum kommandieren und entscheiden mitbringen. Dieser muss zwingend gepaart sein mit einem hohen Grad an Empathie, da fast alle Molosser generell eigentlich völlige Weichtüten im Muskel-Fell-Kostüm sind und Ungerechtigkeiten in ihren kleinen, schwarzen Seelen nicht aushalten.

Dies zeigen sie eindrucksvoll in Beißstatistiken oder in gesellschaftlich nicht so ganz erwünschtem Verhalten. Dies hat den Rottweilern wohl auch ihre Dauer-Platzierung in Rasselisten, Kampfhundeverordnungen oder Listenhund-Hitlisten eingebracht. Semi-gut gezüchtete Hunde vom Hinterhof, gepaart mit zu vielen Muskeln und wenig Selektion auf Wesensfestigkeit können einem durchaus auch interfamiliär einmal Hackfleisch bringen – allerdings nicht aus Kühen, sondern aus Verwandten.

Erziehung macht Sinn

Um es erst gar nicht so weit kommen zu lassen, sollte man also wirklich eine Hand für diese alte Rasse mitbringen. Und am besten auch eine gute und vernünftige Auslastung und Zeit genug für eine typgerechte Erziehung. Ach ja, Geld zu haben wäre auch nicht schlecht, wenn man einen Rottweiler anschaffen möchte. Diese stumpf-eleganten Tiere können auch mal ohne es zu Wollen beim Wedeln ganze Batterien von Erb-Porzellan aus dem Regal fegen oder sich beim Laufen mit ihrem Kopf in einer Autotür verewigen. Man hat also entweder genug Geld, diese Schäden aus der Portokasse zu zahlen oder investiert sofort in eine gute Versicherung für den Hund.

Was solltest du über Rottweiler noch wissen?

Rottweiler haben ihre eigene Art, mit ihresgleichen zu spielen. Still geht es niemals. Rottweiler brummeln und grunzen sehr laut und freudig vor sich hin, bis sie mit einem ziemlich brachialen körperlichen Einschlag in ihre Spielpartner donnern. Sind dies auch Rottweiler, werden diese das als absolute Liebesbekundung und weitere Spielaufforderung sehen. Ist der Hund, in den der Rottweiler rein-gebodycheckt ist, kein Rottweiler, könnte es sinnvoll sein diesen nach eventuellen Knochenbrücken oder Verlust einzelner Körperteile zu untersuchen.

Rottweiler spielen grundsätzlich mit der Eleganz eines Teeservices aus Kruppstahl. Dabei bellen sie sich an, als wenn eine komplette Rugbymannschaft auf einmal taub geworden wäre und sich deswegen nur noch über Brüllschall verständlich machen könnte.

Will der Rottweiler mit dir spielen, wird er dich das auch wissen lassen. Meistens schmeißt er dir einfach einen Traktorreifen auf die Füße und erwartet, dass du diesen sofort für ihn wirfst. Nachdem sich dein Gesicht von dem Schmerz, den deine Füße nach oben gemeldet haben, wieder erholt hat.

Züchten will gelernt sein

Wenn dich weder das Temperament, noch die manchmal etwas erschwerte Erziehung des Rottweilers nicht direkt vom Züchterhof jagt, solltest du dir zumindest noch Gedanken über die Lebenserwartung deines zukünftigen Rottis machen. Findest du einen sehr guten Züchter, der seine Hunde mit Sinn und Verstand verpaart und die gesundheitliche Eignung vor den Profit stellt, sollte dir ein guter Rottweiler mindestens zwölf Jahre lang das Portemonnaie leer fressen. Die Jungs und Mädels haben nämlich auch einen gesegneten Appetit.

Hast du allerdings das Pech, einen Rottweiler zu erwischen, dessen Gesundheit von Haus aus rassentypischen Problemen garniert ist, kommst du in diesen Tagen entweder sehr schnell an den Bankrott oder du hast eine sehr gute Krankenversicherung abgeschlossen. Rottweiler können nämlich leider inzwischen auch mit so einigen gesundheitlichen Defekten glänzen.

Häufige Krank­hei­ten beim Rottweiler

Der Rottweiler ist eine kraftvolle und treue Hunderasse, die jedoch wie jeder andere Hund auch an bestimmten Krank­hei­ten leiden kann. Hier sind die 5 häufigsten Krank­hei­ten aufgelistet:

HD (Hüftdysplasie): Eine angeborene Erkrankung, bei der die Hüftgelenke nicht richtig entwickelt sind und es zu Schmerzen und Gelenkproblemen kommen kann.

ED Ellbogendysplasie: Eine angeborene Erkrankung, bei der die Ellenbogengelenke nicht richtig entwickelt sind und es zu Schmerzen und Gelenkproblemen kommen kann.

Tumore: Rottweiler haben ein erhöhtes Risiko für bestimmte Arten von Tumoren, insbesondere bei den Weiblichen Tiere, wie z.B. Mastzelltumoren.

Herzkrankheiten: Rottweiler haben ein höheres Risiko für Herzkrankheiten wie die dilatative Kardiomyopathie, bei der das Herz erweitert und die Herzfunktion beeinträchtigt wird.

Wirbelsäulenprobleme: Aufgrund ihrer langen Wirbelsäule und dem kurzen Rücken haben Rottweiler ein höheres Risiko für Probleme mit der Wirbelsäule, insbesondere Wirbelbrüche und Bandscheibenvorfälle.

Regelmäßige Kontrolle

Um mögliche Erkrankungen beim Rottweiler zu vermeiden, lass ihn regelmäßig von einem Tierarzt untersuchen und achte auf eine ausgewogene Ernährung und ausreichend Bewegung. Sorge für eine regelmäßige Pflege der Haut und Augen. Wenn eine Erkrankung diagnostiziert wird, kann sie in der Regel mit Medikamenten, Physiotherapie oder chirurgischen Eingriffen behandelt werden. Eine frühzeitige Diagnose und Behandlung ist hierbei entscheidend, um das Wohlbefinden des Hundes zu erhalten und mögliche Komplikationen zu vermeiden.

Weiterhin ist wichtig, auf die genetischen Erkrankungen wie HD, ED zu achten und sich für eine verantwortungsvolle Zucht auf gesunde Tiere zu entscheiden. Eine regelmäßige Vorsorgeuntersuchung beim Tierarzt und die Beachtung von Warnzeichen wie Schmerzen, Lahmheit oder Veränderungen im Verhalten, können dazu beitragen, mögliche Erkrankungen frühzeitig zu erkennen und zu behandeln. Eine gute Pflege und regelmäßige Gesundheitschecks sind der beste Weg, um das Wohlbefinden des Rottweilers zu gewährleisten und mögliche Komplikationen zu vermeiden.

Pflege- und Ernährungstipps für den Rottweiler

Der Rottweiler ist eine kräftige und starke Rasse, die wegen ihrer Schutz- und Arbeitsfähigkeiten geschätzt wird. Um sicherzustellen, dass Ihr Rottweiler gesund und glücklich bleibt, ist es wichtig, sein Fell, seine Zähne, seine Ohren und seine Augen zu pflegen, sowie eine ausgewogene Ernährung und ausreichend Bewegung zu gewährleisten.

Fellpflege: Rottweiler haben ein kurzes, unkompliziertes Fell. Es sollte dennoch regelmäßig gebürstet werden, um lose Haare zu entfernen und Verfilzungen zu vermeiden. Halten Sie auch die Ohren und Augen des Hundes sauber, um Infektionen zu vermeiden.

Zahnpflege: Eine gute Zahnhygiene ist wichtig, um Zahnfleischerkrankungen und Mundgeruch zu vermeiden. Ein Zahnputzstäbchen oder eine spezielle Hundezahnbürste und Zahnpasta können verwendet werden, um die Zähne Ihres Rottweilers sauber zu halten. Geben Sie ihm regelmäßig Zahnpflege-Snacks oder Kauspielzeug, um die Zähne zu stärken und Plaque zu reduzieren.

Ohrenpflege: Rottweiler haben kleine Ohren, die anfällig für Infektionen sein können. Es ist wichtig, die Ohren regelmäßig zu überprüfen und sauber zu halten, indem man sie mit einem feuchten Tuch auswischt. Wenn Sie einen starken Geruch oder Ablagerungen in den Ohren Ihres Hundes bemerken, sollten Sie einen Tierarzt aufsuchen.

Augenpflege: Halten Sie die Augen Ihres Rottweilers sauber, indem Sie sie regelmäßig mit einem feuchten Tuch abwischen. Wenn Sie Anzeichen einer Entzündung oder einer anderen Augenkrankheit bemerken, wie zum Beispiel Ausfluss oder Rötung, sollten Sie ebenfalls einen Tierarzt aufsuchen.

Ernährung und Bewegung

Ernährung: Eine ausgewogene Ernährung ist wichtig, um sicherzustellen, dass Ihr Rottweiler alle notwendigen Nährstoffe erhält. Wählen Sie ein hochwertiges Hundefutter und passen Sie die Futtermenge entsprechend der Größe und dem Aktivitätsniveau Ihres Hundes an. Achten Sie auf eventuelle Allergien oder Unverträglichkeiten zu und greifen Sie gegebenenfalls auf spezielles Futter zurück.

Bewegung: Rottweiler sind kräftige und energiegeladene Hunde, die tägliche Bewegung und geistige Herausforderungen benötigen. Es ist wichtig, tägliche Spaziergänge oder Ausflüge in den Park einzuplanen, sowie geistige Herausforderungen wie Verstecken von Leckerlis oder geistiges Spielzeug bereitzustellen. Auch Sportarten wie Obedience-Training oder Schutzdienst-Training sind eine gute Möglichkeit, die Bewegungsbedürfnisse Ihres Rottweilers zu erfüllen und seine Arbeitsinstinkte zu befriedigen.

Hundekrankenversicherung und Hunde-OP-Versicherung: Was ist wichtig und warum lohnt sich der Abschluss?

Hunde sind nicht nur unsere treuen Begleiter, sondern auch ein wichtiger Teil unserer Familien. Deshalb ist es wichtig, dass sie im Falle einer Erkrankung oder Verletzung die bestmögliche medizinische Versorgung erhalten. Hier kommen die Begriffe „Hundekrankenversicherung“ und „Hundeoperationsversicherung“ ins Spiel.

Was ist eine Krankenversicherung für Hunde?

Eine Hundekrankenversicherung ist eine Versicherung, die die Kosten für Tierarztrechnungen und medizinische Behandlungen im Falle einer Erkrankung oder Verletzung Ihres Hundes übernimmt. Dies kann Routineuntersuchungen, Medikamente, diagnostische Tests und sogar spezialisierte Behandlungen wie Physiotherapie oder alternative Therapien umfassen. Die genauen Leistungen können je nach Versicherer variieren.

Was ist eine Hunde-OP-Versicherung?

Eine Hunde-OP-Versicherung ist speziell auf Operationen und chirurgische Eingriffe ausgerichtet. Sie deckt die Kosten für notwendige Operationen, die Ihr Hund aufgrund eines Unfalls, einer Krankheit oder eines anderen medizinischen Problems benötigt. Dies kann von einfachen Eingriffen wie Zahnextraktionen bis hin zu komplexeren chirurgischen Eingriffen wie Knochenbrüchen oder Tumoroperationen reichen.

Der Unterschied zwischen den beiden Versicherungen

Der Hauptunterschied zwischen einer Hundekrankenversicherung und einer Hunde-OP-Versicherung liegt in ihrer Ausrichtung. Während die Hundekrankenversicherung ein breiteres Spektrum an medizinischen Leistungen abdeckt, konzentriert sich die Hunde-OP-Versicherung ausschließlich auf chirurgische Eingriffe.

Hundehalterhaftpflicht für deinen Rottweiler: Warum ist sie wichtig für jeden Hundebesitzer?

Die Freude, die ein Hund in das Leben seiner Besitzer bringt, ist unbezahlbar. Doch mit der Freude kommt auch eine große Verantwortung. Als Hundebesitzer tragen Sie die Verantwortung für das Verhalten Ihres Vierbeiners in der Öffentlichkeit. Genau aus diesem Grund ist die Hundehalterhaftpflichtversicherung ein wichtiger Schutz, den jeder Hundebesitzer in Betracht ziehen sollte. In diesem Artikel werden wir erklären, warum die Hundehalterhaftpflicht so wichtig ist.

Was ist die Hundehalterhaftpflicht?

Die Hundehalterhaftpflichtversicherung ist eine spezielle Art der Haftpflichtversicherung, die Hundebesitzer vor finanziellen Konsequenzen schützt, die aus Schäden oder Verletzungen resultieren, die ihr Hund anderen Personen oder deren Eigentum zufügt. Dies kann Unfälle wie Bisse, Stürze oder Schäden an fremdem Eigentum umfassen.

Warum ist die Hundehalterhaftpflicht für deinen Rottweiler wichtig?

  1. Gesetzliche Verpflichtung: In vielen Ländern und Bundesländern ist eine Hundehalterhaftpflichtversicherung gesetzlich vorgeschrieben. Das bedeutet, dass du als Hundebesitzer gesetzlich verpflichtet sein können, eine solche Versicherung abzuschließen. Wenn du dies nicht tust, können hohe Bußgelder oder andere rechtliche Konsequenzen drohen.
  2. Schutz vor finanzieller Belastung: Unfälle und Verletzungen können teuer sein. Wenn dein Hund versehentlich eine Person verletzt oder das Eigentum einer anderen Person beschädigt, können die Haftpflichtkosten schnell in die Tausende gehen. Eine Hundehalterhaftpflichtversicherung übernimmt diese Kosten, sodass du nicht für Schäden aufkommen müssen.
  3. Fremdschäden abdecken: Die Versicherung schützt nicht nur dein Vermögen, sondern auch das Wohl anderer Menschen und ihr Eigentum. Falls dein Hund einen Schaden verursacht, sind die Geschädigten durch deine Versicherung abgesichert und müssen nicht auf eigene Kosten für die Reparaturen oder medizinische Behandlungen aufkommen.
  4. Schutz der eigenen Finanzen: Ohne Versicherung musst du im Falle eines Haftpflichtanspruchs für die Kosten aufkommen. Dies kann dein finanzielles „Wohlbefinden“ erheblich beeinträchtigen und zu erheblichen Belastungen führen. Die Versicherung schützt deine finanzielle Stabilität.

Insgesamt ist die Hundehalterhaftpflichtversicherung ein unverzichtbarer und der wichtigste Schutz für Hundebesitzer. Sie bietet nicht nur Schutz vor finanziellen Folgen, sondern erfüllt auch gesetzliche Anforderungen und gibt dir das beruhigende Gefühl, verantwortungsbewusst für dein Haustier zu sorgen.

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