Auf was muss man bei einer Katzenversicherung achten?

Martin Markowsky

Juli 21, 2026

V4 SpielendHundUndKatz
auf was muss man bei einer katzenversicherung achten

Bei einer Katzenversicherung sind Leistungsgrenzen und Ausschlüsse wichtiger als der Monatsbeitrag. Ein billiger Tarif mit niedrigem Jahreslimit oder vielen Ausschlüssen leistet im Ernstfall kaum etwas.

Die wichtigsten Prüfpunkte bei deiner Katzenversicherung

Wer eine Katzenversicherung abschließt, sollte das Bedingungswerk nicht überfliegen, sondern gezielt auf bestimmte Punkte prüfen. Die meisten Fallstricke verstecken sich im Kleingedruckten, nicht im Werbetext.

Diese zehn Punkte solltest du bei jeder Katzenversicherung durchgehen:

Prüfpunkt Worauf du konkret achtest
Jahresleistung Mindestens 2.000 bis 3.000 Euro oder unbegrenzt, kein Jahreslimit unter 1.500 Euro
Erstattungssatz Wie viel Prozent der Rechnung übernimmt der Versicherer, etwa 80 % oder 100 %
Notdienstschutz Wird bis zum 4-fachen GOT-Satz erstattet oder nur bis zum 2-fachen
Selbstbeteiligung Wie hoch dein Eigenanteil ausfällt, etwa 0 %, 10 % oder 20 %
Ausschlüsse Welche Erkrankungen, Rassen oder Behandlungen pauschal ausgeschlossen sind
Vorerkrankungen Wie mit bekannten Vorerkrankungen zum Zeitpunkt des Abschlusses umgegangen wird
Wartezeiten Wie lang die Wartezeit nach Vertragsabschluss läuft, typisch 3 Wochen bis 3 Monate
Altersgrenze bei Neuaufnahme Bis zu welchem Alter der Versicherer neue Katzen überhaupt aufnimmt
Beitragssteigerungen Ob der Beitrag im Alter deiner Katze automatisch steigt
Freie Tierarztwahl Ob du jeden Tierarzt nutzen kannst oder nur Netzwerkpraxen

Trag diese zehn Punkte einmal in den Rechner ein, und du siehst sofort, welche Tarife zu deiner Checkliste passen.

Was oft übersehen wird

Rassespezifische Ausschlüsse betreffen vor allem Halter von Maine Coon, Perserkatze, Scottish Fold, Ragdoll oder Bengalkatze. Bei diesen Rassen schließen manche Versicherer bestimmte Erkrankungen pauschal aus dem Schutz aus. Kläre das vor der Unterschrift, nicht erst danach.

Ein weiterer Punkt, den viele erst spät merken: Der Beitrag zieht mit zunehmendem Alter der Katze an. Ab dem 8. oder 10. Lebensjahr wird es bei manchen Tarifen deutlich teurer, ausgerechnet dann, wenn das Krankheitsrisiko am höchsten und du am meisten auf den Schutz angewiesen bist. Frage vor dem Abschluss gezielt nach der Beitragsentwicklung bis zum 12. Lebensjahr.

Wie du diese Liste konkret abarbeitest

Am schnellsten kommst du voran, wenn du dir vorab notierst, welche der zehn Punkte für deine Katze am wichtigsten sind, etwa Alter, Rasse und Freigängerstatus. So gehst du das Bedingungswerk gezielt statt komplett durch und bist beim Vertragsabschluss bestens vorbereitet.

Martin Markowsky

Versicherungsmakler & Hundeexperte

Martin Markowsky ist langjähriger Hundehalter, Fachautor und Gründer der DOGVERS GmbH. Praktisches Wissen über Hundehaltung und Tiergesundheit baut er durch das Leben mit seinem Hund Paule und die tägliche Arbeit mit Tierärzten, Hundetrainern und Tierschutzvereinen auf. Als ungebundener Versicherungsmakler mit 20 Jahren Erfahrung und langjähriger Hundehalter berät er praxisnah und ohne Verkaufsdruck. Über 50 Tierschutzvereine vertrauen seiner Arbeit. 2021 wurde er mit dem OMGV Award ausgezeichnet.
Martin Markowsky ist langjähriger Hundehalter, Fachautor und Gründer der DOGVERS GmbH. Praktisches Wissen über Hundehaltung und Tiergesundheit baut er durch das Leben mit seinem Hund Paule und die tägliche Arbeit mit Tierärzten, Hundetrainern und Tierschutzvereinen auf. Als ungebundener Versicherungsmakler mit 20 Jahren Erfahrung und langjähriger Hundehalter berät er praxisnah und ohne Verkaufsdruck. Über 50 Tierschutzvereine vertrauen seiner Arbeit. 2021 wurde er mit dem OMGV Award ausgezeichnet.

Martin Markowsky

Versicherungsmakler & Hundeexperte

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