Gibt es eine Selbstbeteiligung bei der Katzenkrankenversicherung?
Martin Markowsky
Juli 17, 2026


Eine Selbstbeteiligung zwischen null und 20 Prozent pro Rechnung ist üblich. Ohne Selbstbeteiligung fallen die Beiträge höher aus, dafür zahlst du im Ernstfall nichts dazu.
Der monatliche Beitrag sinkt, wenn du eine Selbstbeteiligung wählst, welche Variante günstiger ist, hängt davon ab, wie oft und wie teuer deine Katze behandelt wird.
Drei Wege, wie du dich beteiligst
Fester Betrag, prozentualer Anteil und jährlicher Eigenanteil sind die drei gängigen Modelle.
Fixe Summe je Tierarztbesuch
Du zahlst bei jedem eingereichten Tierarztbesuch einen fixen Betrag aus eigener Tasche, die Versicherung übernimmt die restlichen Kosten.
Ein Anteil der Rechnungssumme
Die Versicherung zieht bei jeder Rechnung einen prozentualen Anteil ab. Modelle mit hoher prozentualer Beteiligung sind kritisch, weil bei großen Rechnungen schnell viel bei dir hängen bleibt.
Jährlicher Eigenanteil als drittes Modell
Beim jährlichen Eigenanteil trägst du die Tierarztkosten bis zu einem festgelegten Betrag im Jahresverlauf komplett selbst, die Versicherung erstattet erst die Kosten, die diesen Betrag übersteigen. Du kannst im Dogvers Angebotsrechner direkt gegenrechnen, wie sich unterschiedliche Selbstbeteiligungen auf deinen Monatsbeitrag auswirken.
Welches Modell für welche Katze passt
Ein fester Betrag pro Rechnung bleibt planbarer, während ein jährlicher Eigenanteil sich lohnt, wenn deine Katze selten, aber teuer behandelt wird.
Warum eine Versicherung ganz ohne Selbstbeteiligung selten die günstigste Wahl ist
Ein Nulltarif bei der Selbstbeteiligung klingt komfortabel, treibt aber den Monatsbeitrag spürbar nach oben. Bei einer gesunden, jungen Katze mit wenigen Tierarztbesuchen zahlst du über die Jahre oft mehr Prämie, als die Selbstbeteiligung im Schadenfall gekostet hätte.
Martin Markowsky
Versicherungsmakler & Hundeexperte
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